TERRORMUM
von Nora Mansmann
vertreten vom Verlag der Autoren
TERRORMUM ist eine ironisch gebrochene Abrechnung mit den Mythen der 68er, deren Revoluzzerglanz unter dem Dauerbeschuss nachträglicher Verklärungsbemühungen längst abgeblättert ist.
Dennis, irgendwo zwischen zwanzig und dreißig, ist von Beruf Versager, zumindest sieht das so sein Papa, ein ehemaliger Mitläufer der Studentenrevolte, der seit dreißig Jahren seinen Platz auf dem Sofa nicht mehr verlassen hat und das für besonders konsequent hält. Mama war eine von den ganz Großen, mindestens Ulrike-Meinhof-Format, aber leider schon lange verschwunden. (…)
Für eine, die eigentlich Journalistin werden wollte und durch eine Hospitanz bei Armin Petras mehr zufällig zum Stückeschreiben gekommen ist, zeigt Nora Mansmann auf Anhieb erstaunliche Souveränität und Lockerheit im Umgang mit Sprache und Figuren, ein Talent, von dem man hoffentlich noch hören wird.
Silvia Stammen, Theater heute, 11/2005
Inszenierung für den „Club der Utopisten“, Premiere am 26. April 2008 am Theater Bonn/Werkstattbühne (Regie: Nora Mansmann).
Szenische Lesung in der Reihe „frischfleisch“, am 17. Dezember 2007 am Theater Freiburg/Kammerbühne (Einrichtung: frischfleisch).
Werkstattaufführung in der Reihe „Nachtlinie“ am 10. März 2007, Münchner Kammerspiele/Werkraum (Regie: Agnese Cornelio).
Uraufführung am 16. September 2005 am Theater Osnabrück (Regie: Jens Poth). Eingeladen als Gastspiel zum Heidelberger Stückemarkt 2006.
Werkstattaufführung am 26. April 2005 beim Stückwettbewerb Drama Köln (Regie: Malte Jelden), Preis der Jury.
