Ghana (nach einer ghanaischen Legende)

Theatertext

für eine
24-h-Inszenierung
Drama Köln / Festival Temporäre Theatrale Zone, Juni 2006
Regie: Oliver Krietsch-Matzura

 

Nora Mansmann versetzt Ghanas bekannteste Sagenfigur, den Spinnenmann Ananse, ins Heute, wo er mit dem Pavian Adun vor dem Fernseher abhängt, umgeben von den Überbleibseln der ghanaischen Geschichte, die als Dekogegenstände das Wohnzimmer schmücken. Ananses Versuch, aus der Langeweile auszubrechen und die Schatzkiste des mafiösen Himmelsgottes Nyami zu erwerben, bringt die Ereignisse in Gang, doch am Ende sitzen sie alle wieder nur auf dem Sofa: ghanaische fabelwesen die irgendwie ihre bedeutung verloren haben.

 


Auslosung der Teams vor dem Spiel Ghana – Tschechien
 

Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft wurden bei der Temporären Theatralen Zone II an den vier Kölner Spieltagen innerhalb von 24 Stunden jeweils zwei Stücke geschrieben, inszeniert und aufgeführt. An den durchgängig geöffneten Spielorten konnten die Zuschauer die Entstehung der Stücke von der Auslosung der Inszenierungsteams – Autor, Regisseur und Ensemble – bis zur Premiere 24 Stunden später mitverfolgen.